Der Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ designDer Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ designDer Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ designDer Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ design

 

 

 

 

Der Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ design

 

 

 

 

Der Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ design

 

 

 

 

Der Spiegel, Nachrichtenmagazin, Spiegel-Verlag, Hamburg, SPIEGEL-Gruppe, On Grafik, wibberenz’ design

 

Markenstudie
DER SPIEGEL

DER SPIEGEL
Markenstudie

Im Zusammenhang mit dem Heft-Layout-Relaunches 2014 des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL hatte die Titelredaktion eine Studie (wettbewerblich) beauftragt.

Hintergrund war die redaktionelle Anforderung, auf dem Titelblatt bis zu drei Zusatzthemen kurz – und nur rein typografisch – anzukündigen. Für die Erweiterung des prägnanten roten Rahmens waren schon inhouse Ansätze entwickelt worden, aber man war der Meinung, – obwohl die eng abgesteckten Rahmenbedingungen kaum Spielraum ließen – ein frischer Blick von außen könne den internen Prozess unterstützen.

Weitaus anspruchsvoller war die zweite Aufgabe, die im Zuge des Relaunch eruiert werden sollte: die Verjüngung der Marke DER SPIEGEL. Der neue Schriftzug sollte im Charakter ähnlich, aber moderner und offener wirken; eine Über­arbeitung, die natürlich mit größtem Respekt vor Historie, Bekanntheit und Wirkung der Marke äußerst subtil, aber bestimmt angegangen werden musste.

Die Wortmarke DER SPIEGEL wurde ursprünglich eigens gezeichnet, lehnt sich aber in ihren Glyphen unverkennbar an die 1930 bei Berthold erschienene „City“ von Georg Trump an. Gerade in den letzten Jahren erleben konstruierte serifenlose Linear-Antiqua, diese besondere Spielart der Serifenschriften, auch „Slab Serif-Schriften“genannt, eine Renaissance und werden gerne und häufig für zeitgemäße Gestaltungen eingesetzt.

Mit Blick auf den aktuellen typografischen Diskurs und unter Berücksichtigung besagter markenrelevanter Aspekte entschieden wir, eine eigene Schrift zu entwerfen.

Im ersten Schritt (der Studie) konzentrierten wir uns auf die sperrigsten aber auch markantesten Typen — „R“, „S“, „P“ und „G“. Die Herausforderung war, Duktus und Ausdruck beizubehalten, Geometrie und Strenge aber so zu verändern, dass das „neue Gesicht“ spürbar verjüngt würde, ohne die Wiederkennbarkeit zu beeinträchtigen. Die individuelle Einflussnahme auf die sogenannten Typometrie, dem typografischen vertikalen Liniensystem, das individuelle Herabsenken bzw. Anpassen der x-Höhe bei den Versalien sowie das Öffnen der Punzen(-formen) brachten den erwünschten Effekt.

 

Zurück zur Auswahl: marken–zeichen


Themenverwandte Projekte
marken/blau Mobilfunk
bücher/Mitarbeiterzeitschrift gmp