ON Grafik, wibberenz’ design, Ausstellung Fagus Alfeld, Gerkan, Marg und Partner, Architekten, architecture, Bauen im historischen Kontext

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Auf alten Fundamenten, Fagus-Werke

gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Fotos der Ausstellung: Marcus Bredt

„Liebe Architekten, wie halten Sie es mit dem Vorhandenen, wenn Sie etwas Neues planen?“
Ausstellung über das Bauen im historischen Kontext

„Architektur ist nicht die Schaffung von etwas voraussetzungslos Neuem, sondern etwas, das auf dem Fundament des Alten steht.“

gmp ist sich dieser Tatsache sehr bewusst und setzt sich immer aufs Neue mit dem Vorhandenen auseinander. In einer Hommage an das Fagus-Werk wird in insgesamt 17 Projekten ein facettenreiches Bild architektonischer Möglichkeiten der Reaktion auf Geschichte und die vorhandenen Bauten gezeigt. Ein begleitendes Buch ist bei Dölling und Galitz erschienen.
Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Diese Projekte wurden in drei Phasen aufgeteilt – die Gegenüberstellung von historischem Ursprungs- und aktuellem Bau, die unterschiedlich breit dokumentierte Zwischennutzung sowie letzte Etappen: Entwurf, Planung und Fertigstellung der von gmp entwickelten Lösung.

Diese Inhalte wurden separat auf farbige Banner verteilt, mit einer „geeichten“ Zeitleiste versehen, in Schienen gehängt und so in die Ausstellung integriert, dass der Besucher in die Lage versetzt wurde, durch eigenhändiges Verschieben inhaltliche, aber auch formale Bezüge herzustellen und Zusammenhänge schnell zu erkennen.

Jede Schicht hat ihre Geschichte, aber auch ihre Schattierung, ihre Farbe. Wir entschieden uns, die Layouts der Phasen auf komplett randabfallende Farbfonds zu gestalten und entwickelten dafür einen Farbkanon gebrochener Töne, die an Baumaterialien erinnern – Schiefer, Granit, Kalk- und Sandstein.

Um das erklärte Ausstellungsthema, das „Neue auf alten Fundamenten“, auch typografisch zu stützen, wählten wir zwei Schriften, die aus vergleichbaren Überlegungen entstanden sind, bzw. eine zeitgemäße Überarbeitung erfahren haben. Die Antiqua „Whitman“ wurde 2002 von Kent Lew geschnitten und verweist auf Schriftentwürfe von Eric Gill (22.2.1882 – 17.11.1940) sowie W.A. Dwiggins (19.6.1880 – 25.121956). Die „FF DIN“ wurde 1995 von Albert-Jan Pool entworfen und ist eine Überarbeitung der „Normschrift DIN 1451“. Diese konstruierte Grotesk wurde ab den 1930er-Jahren für die Beschilderung der deutschen Straßen und Hausnummern vorgeschrieben und sogar von Siemens verwendet.

 

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